Trockenes Haar

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Das Problem von trockenen Haaren kennen viele von euch. Doch was bedeutet das überhaupt? Wo liegt der Unterschied zwischen trockenen und strapazierten Haaren? Was sind strohige Haare? Und was hilft dagegen? Alle Fragen rund um das Thema trockene Haare beantworten wir dir in unserem Beitrag. Solltest du trotzdem offene Fragen haben, kannst du dich gerne bei uns melden. Du erreichst uns telefonisch unter 041 768 09 90. Wir freuen uns auf deinen Anruf. 

Der Unterschied zwischen trockenem und strapaziertem Haar
Zuerst einmal sollte geklärt werden, was trockene Haare sind. Viele verwechseln trockene Haare mit strapaziertem Haar. Doch da gibt es einige Unterschiede. Denn trockene Haare sind Haare, die von der Wurzel aus zu wenig Fett bekommen. Dadurch trocknen sie aus. Ihnen fehlt die nötige Pflege, um glanzvoll und geschmeidig zu bleiben. Strapazierte Haare hingegen sind Haare, die durch äussere Einflüsse austrocknen und strapaziert werden. Hierzu zählt zum Beispiel Salzwasser, Chlor, Färben oder chemische Behandlungen. Je nach Haarzustand wird eine andere Pflege benötigt. Strapaziertes Haar sollte mit intensiven, rekonstruierenden Haarpflege-Produkten behandelt werden. Der Zustand der Haare sollte intensiv verbessert werden. Bei trockenem Haar hingegen sollte die Ursache für die zu geringe Talgproduktion behoben werden. Zusätzlich sollten die Haare mit einer speziellen Pflege behandelt werden. In diesem Artikel gehen wir ausschliesslich auf trockenes Haar ein. Hast du strapaziertes Haar, findest du alle Infos hier. 

Gründe und Ursachen für trockene Haare
Meistens werden trockene Haare auch durch eine trockene Kopfhaut verursacht. Hierfür gibt es viele Gründe. Einer der Hauptursachen ist zu weniges Trinken. Dadurch trocknet die Haut aus. Deine Kopfhaut kann nicht mehr genügend Talg produzieren, wodurch es den Haaren schon an der Wurzel an Feuchtigkeit fehlt. Genügend zu trinken ist deshalb eine sehr sichere Methode deine Haare langfristig mit Feuchtigkeit zu versorgen.
Ein weiterer Grund ist die Haarlänge. Denn Haare ab einer Länge über der Schulter werden an den Spitzen kaum noch mit Talg der Kopfhaut versorgt. Normalerweise wird der Talg an der Haarwurzel produziert und mit Hilfe einer Bürste über die Haare verteilt. Doch die produzierte Menge reicht kaum bis zu den Haarspitzen. In diesem Fall ist es notwendig die Haare mit zusätzlicher Feuchtigkeit zu versorgen. Das bedeutet je nach Haarzustand ein pflegendes Öl oder im schlimmeren Fall die Haarpflege zu wechseln. Die meisten bemerken trockene Haare erst wenn es zu spät ist. Sind deine Haare schon trocken und fühlen sich an wie Stroh, solltest du in jedem Fall die Haarpflege wechseln. Es gibt spezielle, mit kostbaren Ölen angereicherte Haarpflegen, die deine Haare intensiv mit Feuchtigkeit versorgen.
Zusätzlich zur Haarpflege solltest du regelmässig ein Haaröl verwenden. Es gibt den Haarspitzen und Längen einen zusätzlichen Feuchtigkeitskick. Bei besonders trockenem Haar hilft es, die Haare nach jeder Wäsche mit einer intensiven Haarmaske zu pflegen. Dies gilt allerdings nur für die äussersten Notfälle. Verwende so lange eine pflegende Haarmaske, bis die Haare wieder in einem normalen Zustand sind.
Ein weiterer Grund für trockene Haare ist das zu heisse Föhnen. Hier leidet auch die Kopfhaut. Denn die mag zu heisse Luft überhaupt nicht. Die Haut geht kaputt und trocknet aus. Dies führt wieder zu trockenen Haaren. Aber auch das Haar ist kein Freund von Hitzestyling, egal ob mit einem Glätteisen oder dem Föhn. Die Feuchtigkeit im Haar wird regelrecht herausgebrannt. Das ist an dem Dampf der Haare zu erkennen, der vom Glätteisen oder Lockenstab austritt. Hier hilft es, die Haare nur wenn nötig zu glätten, locken oder föhnen. Willst du deine Haare dennoch unter Hitze stylen, verwende einen Hitzeschutz. Dieser schützt deine Haare vor Verbrennungen und lässt sie nicht austrocknen. 

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Was tun gegen trockene Haare?
Sind deine Haare von Natur aus trocken und nicht durch äussere Einflüsse strapaziert und ausgetrocknet, hilft es, ein hochwertiges Haar-Öl zu verwenden. Das Haar-Öl wird in die Haarlängen und Spitzen gegeben und versorgt deine Haare mit Feuchtigkeit. Achte beim Kauf des Haar-Öls auf die Qualität. Hier empfehlen sich konzentrierte, friseurexklusive Produkte. Diese sind mit vielen feuchtigkeitsspendenden Ölen angereichert. Die hohe Konzentration der Öle sorgt für ein sehr gutes Pflegeergebnis. Wichtig ist bei der Verwendung von Haar-Öl die regelmässige Anwendung. Je nach Haarzustand sollte das Öl täglich angewendet werden. Es reicht eine kleine Menge in den Haarspitzen und Längen zu verteilen. Tust du dies täglich, sind deine Haare bald wieder voller Glanz und Geschmeidigkeit. Bei besonders trockener Kopfhaut kann eine sehr geringe Menge des Öls auch am Haaransatz verteilt werden. Hier solltest du aber sehr vorsichtig sein, da deine Haare sonst schnell fettig werden. Alternativ zur Kopfhautpflege kann auch ein spezielles Kopfhautserum verwendet werden. Dies wird häufig über den Winter angewendet, da die kalte Luft die Kopfhaut zusätzlich strapaziert. Leidest du an trockener Kopfhaut, kannst du dieses Serum das ganze Jahr über verwenden. Es spendet der Haut Feuchtigkeit und schützt sie dadurch vor Juckreiz. Langfristig wird der Feuchtigkeitshaushalt der Haut reguliert und die Kopfhaut befindet sich in einem normalen Zustand. 
Um den Haarzustand zusätzlich zu verbessern, hilft es auch die Haare regelmässig vom Ansatz bis in die Spitzen zu bürsten. Verwende dazu eine Naturhaarbürste. Durch das Bürsten wird der Talg vom Haaransatz über die Haarlängen bis in die Spitzen verteilt. Dadurch werden deine Haare überall mit Feuchtigkeit versorgt. Achte aber darauf die Haare nicht zu oft zu bürsten. Einige Bürstenstriche von Kopf bis Spitzen reichen völlig aus. 

 

 

 
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