Stressige Situationen entschärfen – Ein paar Tipps

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die uns ziemlich auf die Nerven gehen. Vielleicht die Hintergrundmusik im Supermarkt, die Parkplatzsuche oder der Zug, der verspätet eintrifft. Es können aber auch grössere Dinge sein, die uns stressen. Angefangen bei den Nachrichten bis zu Streitereien mit der Familie oder dem Partner. Damit dir das alles nicht zu sehr an Herz und Nieren geht, haben wir dir einige Notfall-Tipps für dich zusammengestellt. Mit diesen einfachen Tricks lassen sich stressige Situationen einfach in den Griff bekommen. 


Stress

1. Entspanne deinen Körper
Schon bei kleinen Stresssituationen verkrampft unser Körper. Wir spannen die Muskeln an oder beissen fest auf die Zähne. Sogar unsere Gesichtszüge passen sich der Situation an. Jetzt ist es wichtig die Muskeln zu lockern. Anfangen kannst du damit, dich auf deinen Kiefermuskel zu konzentrieren. Lass deinen Kiefer locker nach unten, als ob du gähnen würdest. Schüttle dann deine Hände aus, versuche ein wenig Bewegung in deinen Körper zu bekommen. Hier hilft es einige Schritte zu gehen oder einmal den Körper „auszuschütteln“.

2. Schenke deinem Gehirn eine kurze Auszeit
Schon die alten Mönche wussten es, Meditation befreit den Geist. In Stresssituationen ist dies besonders hilfreich. Wenn du kannst, setze dich bequem hin oder gehe kurz vor die Türe. Wer will kann sich einen Timer stellen. Deine Mini-Meditation sollte mindestens eine Minute dauern. Schliesse die Augen und konzentriere dich nur auf deinen Atem. Spüre wie du ein- und ausatmest. Nehme jeden Atemzug bewusst wahr. Schon nach der ersten Minute wirst du bemerken wie sich dein Geist beruhigt hat. Deine Gedanken werden ruhiger. Du entspannst dich. Diese Übung kannst du immer und überall ausführen. Du kannst sie auch zu deiner Gewohnheit machen, z.B. immer nach der Mittagspause. Nach einer Weile wirst du ruhiger und gelassener.

3. Recycling Platz für negative Gedanken
Schlechte Gedanken sind oft ein Grund, wieso wir angespannt sind. Die Lösung: Transformiere sie! Schaffe einen Recyclingplatz für deine negativen Gedanken. Leg ein kleines Heft an, in dem du deine negativen Gedanken reinschreibst. Dann sind sie weg von dir. Im Buch. Gleichzeitig kannst du dieses Buch von der anderen Seite aus mit positiven Gedanken und Bildern füllen. Schneide schöne Bilder z.B. vom Meer aus und klebe sie rein. Kommen dir wieder einmal negative Gedanken, schnapp dir dein Buch und schreibe sie aufs Papier. Anschliessend, wenn du dich von diesen störenden Gedanken befreit hast, blätterst du durch die schönen Seiten. Schau dir die Bilder vom Meer oder Tieren an. Schon fühlst du dich besser! 

4. Lass negative Emotionen raus
Es ist reine Verschwendung deine negativen Emotionen in dir zu sammeln. Lass sie raus. Gehe um den Häuserblock oder laufe einmal die Strasse hinunter. Je schneller du dir deine Emotionen von der Seele läufst, je besser geht es dir. 

 


 
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